slowBREWING

 

Langsames Brauen für mehr Genuss

Bier ist nicht gleich Bier! Trotz Deutschem Reinheitsgebot unterscheiden sich die Herstellungsverfahren im Detail jedoch erheblich. Wir setzen immer noch auf traditionelle, schonende Herstellungsverfahren und den Einsatz hochwertigster Rohstoffe und sind deswegen seit Ende 2013 auch Mitglied bei slowBREWING e.V.

neue sB-SchneckeIn Anlehnung an die weltweite slow food-Bewegung als Gegenbewegung zu Fast Food und industriell gefertigten Lebensmitteln wurde für das Kulturgut und Genussmittel Bier im Oktober 2011 der Verein „slowBREWING – Das Brauen mit Zeit für Geschmack e.V.“ gegründet. slowBREWING steht für einen kompromisslosen Fokus auf stoffliche Qualität und die Rückbesinnung auf Biere mit eigenständigem Charakter. Daneben unterstützt slowBREWING den kulturellen Stellenwert des Bieres, die Wahrung der Biervielfalt sowie die Bedeutung der Bierqualität, um so das Image des Bieres als edles und modernes Getränk der Mäßigung zu verfestigen.
„slowBrewing steht für alles, was wir schon immer leben: Nur das Beste der vier Rohstoffe Wasser, Hopfen. Malz und Hefe und traditionelle handwerkliche Herstellungsverfahren. Letzteres bedeutet vor allem: Wir geben unserem Bier im Gärkeller noch einen fünften „Rohstoff“, nämlich die „Zeit zum Reifen“ die es braucht für das Mehr an Geschmack und Bekömmlichkeit“, erklärt Peter Theilacker, geschäftsführender Gesellschafter der Löwenbrauerei Hall.

Zeit zum Reifen

Zwischen sechs und acht Wochen bleibt ein Sud – je nach Sorte – in den Gär- und Lagertanks bei einer Temperatur bis hinunter auf etwa 1 Grad Celsius. Bei dieser „kalten Reifung“ erfolgt eine besonders langsame und kontrollierte Gärung und eine besonders feine Kohlensäureeinbindung. Durch einen hohen Endvergärungsgrad infolge der langen Lagerung werden außerdem auch negative Gärungsnebenprodukte, sogenannte „Fusel-Alkohole“, abgebaut. Das Ergebnis ist ein bekömmliches und hochwertiges Naturprodukt. „Weihnachten beginnt für uns schon im Sommer, der Mai kurz nach Weihnachten, denn Weihnachtsbier und Mai-Böckle brauchen einfach ihre Zeit im Gärkeller“, erzählt Braumeister Hermann Mayerle.

Qualität der Rohstoffe

Malzsorten„Wir gehören noch zu den letzten Brauereien, die während der Ernte zu unseren Hopfenbauern nach Spalt oder in die Hallertau fahren und den Hopfen, den wir kaufen wollen, persönlich bonitieren. Danach geht es dann mit den Leuten der Hopfen-Genossenschaft einen Rostbraten essen und fachsimpeln“, erzählt Senior-Chef Hans Firnkorn. Das Brauwasser stammt aus den ausgezeichneten Mineralwasserquellen der Tochterfirma Haller Wildbadquelle. Gersten- und Weizenmalz liefern Mälzereien aus Baden-Württemberg, mit denen meist bereits Jahrzehnte alte Geschäftsbeziehungen bestehen.

Brauen mit Liebe

Beim Brauen eines hochwertigen Bieres wie Haller Löwenbräu kommt es auf viele kleine Details an – und auf eine klare innere Haltung. „Wir brauen Biere mit Ecken und Kanten und stehen zu unserem breiten Sortiment mit 16 Biersorten. Denn die Sorten-Vielfalt ist doch mit das Schönste an der deutschen Bierkultur“, so Peter Theilacker.
„Wir sehen uns als Manufaktur, die mit intelligenter Technik Menschen unterstützt, das bestmögliche Bier zu brauen – und nicht, möglichst viel Bier in möglichst kurzer Zeit zu brauen! Unser Braumeister Hermann Mayerle und seine drei Brauer sind mit Herz und Sachverstand bei der Sache. Wir geben uns und unserem Bier die Zeit, die es braucht, um seinen charakteristischen Geschmack zu entwickeln “, bekräftigt Hans Firnkorn.
Auch beim „Würzen“ des Bieres kann die Qualität des Gerstensaftes noch einmal erheblich gesteigert werden. So ist die Gabe von bis zu drei Hopfen für den feinen Geschmack der Haller Löwenbräu-Biere selbstverständlich.

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