Loewe Marktplatz

30.05.2014
Langsames Brauen für mehr Genuss

Bier ist nicht gleich Bier! Trotz Deutschem Reinheitsgebot unterscheiden sich die Herstellungsverfahren im Detail doch erheblich. So setzt die Löwenbrauerei Hall auf traditionelle, schonende Herstellungsverfahren und den Einsatz hochwertigster Rohstoffe. Brauen mit Liebe zum Detail und dem Bier die Zeit geben, die es braucht – dafür steht slowBREWING e.V. Seit Frühjahr 2014 ist die Löwenbrauerei Hall Mitglied.

slowBREWING steht für einen kompromisslosen Fokus auf stoffliche Qualität und die Rückbesinnung auf Biere mit eigenständigem Charakter. Daneben unterstützt slowBREW- ING den kulturellen Stellenwert des Bieres, die Wahrung der Biervielfalt sowie die Bedeutung der Bierqualität, um so das Image des Bieres als edles und modernes Getränk der Mäßigung zu verfestigen. „slowBrewing steht für alles, was wir schon immer leben: Nur die besten Rohstoffe und traditionelle handwerkliche Herstellungsverfahren. Letzteres bedeutet vor allem: Wir geben im Sudhaus und im Gärkeller unserem Bier die Zeit, die es braucht“, erklärt Peter Theilacker, geschäftsführender Gesellschafter der Löwenbrauerei Hall.
In Anlehnung an die weltweite slow food-Bewegung als Gegenbewegung zu Fast Food und industriell gefertigten Lebensmitteln wurde für das Kulturgut und Genussmittel Bier im Oktober 2011 der Verein „slowBREWING – Das Brauen mit Zeit für Geschmack e.V.“ gegründet.

Zeit geben zum Reifen

Zwischen sechs und acht Wochen bleibt ein Sud – je nach Sorte – im Gärkeller bei einer Temperatur bis hinunter auf etwa 1 Grad Celsius. Bei dieser „kalten Reifung“ setzen sich bei untergärigen Biersorten Hefe und Trübstoffe unten im Gärtank ab. Die Kohlensäure bindet sich im Bier durch den leichten Druck und die Kälte. Durch die lange Lagerung werden auch die Gärungsnebenprodukte, sogenannten „Fusel-Alkohol“ abgebaut. Das Ergebnis ist ein bekömmliches und hochwertiges Naturprodukt. „Weihnachten beginnt für uns schon im Sommer, der Mai kurz nach Weihnachten, denn Weihnachtsbier und Mai-Böckle brauchen einfach ihre Zeit im Gärkeller“, erzählt Braumeister Hermann Mayerle.

Qualität der Rohstoffe

„Wir gehören noch zu den letzten Brauereien, die während der Ernte zu unseren Hopfenbauern nach Spalt oder in die Hallertau fahren und den Hopfen, den wir kaufen wollen, persönlich bonitieren. Danach geht es dann mit den Leuten der Hopfen-Genossenschaft einen Rostbraten essen und fachsimpeln“, erzählt Senior-Chef Hans Firnkorn. Das Brauwasser stammt übrigens aus den eigenen Mineralwasserquellen der Tochterfirma Haller Wildbadquelle. Gersten- und Weizenmalz liefern Mälzereien aus Baden-Württemberg, mit denen meist jahrzehntealte Geschäftsbeziehungen. Die Bierhefe wird in der Löwenbrauerei für jeden Sud neu herangezogen.

Brauen mit Liebe

Beim Brauen eines hochwertigen Bieres wie Haller Löwenbräu kommt es auf viele kleine Details an - und auf eine klare innere Haltung. „Wir brauen Biere mit Ecken und Kanten und stehen zu unserem großen Sortiment mit 16 Biersorten. Denn die Sorten-Vielfalt ist doch mit das Schönste an der deutschen Bierkultur“, so Peter Theilacker.
Der Einsatz modernster Technik in Sudhaus und Gärkeller ist selbstverständlich und es wird ständig an Verbesserungen gefeilt, vor allem im Bereich Energiesparen und Ressourcenschonung. „Wir sehen uns als Manufaktur, die mit intelligenter Technik Menschen unterstützt, das bestmögliche Bier zu brauen - und nicht, möglichst viel Bier in möglichst kurzer Zeit zu brauen! Unser Braumeister Hermann Mayerle und seine drei Brauer sind mit Herz und Sachverstand bei der Sache. Wir geben uns und unserem Bier die Zeit, die es braucht, um seinen charakteristischen Geschmack zu entwickeln “, bekräftigt Hans Firnkorn.
Auch beim „Würzen“ des Bieres kann die Qualität des Gerstensaftes noch einmal erheblich gesteigert werden. So ist die Gabe von bis zu drei Hopfen für einen feinen Geschmack bei Haller Löwenbräu-Bieren selbstverständlich.





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